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HANDGYMNASTIK
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Handgymnastik



Was ist Handgymnastik?

Die Hände werden täglich auf verschiedene Arten belastet. Ob es das tausendfache Klicken der Wheelmouse ist, das Eindrehen vieler Schrauben oder der Tennisball, der bewegt werden möchte. Dabei werden jeweils immer dieselben Bewegungsmuster wiederholt, was bei den Muskeln und anliegenden Sehnen eine erhöhte Anfälligkeit für Reizungen hervorrufen kann. Abwechslung kann da schon eine zwischenzeitliche Handgymnastik bringen. Der Übungsprozeß dauert meistens nicht länger als fünf Minuten und kann so schon Schäden des Armgewebes vorbeugen.Solche schmerzhaften Verletzungen im Arminneren werden unter Begriff RSI ("Repetitiv Strain Injury") geführt. Daher ist es ratsam beruflichen Tätigkeiten (bsp. Computerarbeit) sowie das sportliche Training (bsp. Golfen) abwechslungsreich auszuführen. Bereits kleine Pausen tragen zur Entlastung bei.
Eine Entspannung für diesen Bereich und andere, die zur Entlastung führen erfüllen verschiedene Dehnübungen.
Das RSI-Risiko lässt sich mit der Handgymnastik und einem damit verbudnenen abwechslungsreichem Bewegungstraining einschränken.

Informationen zum Training:
- Bei Stehübungen ist eine aufrechte Position wichtig
- Füße sind bequem und hüftbreit, dabei auseinander zu platzieren
- Kein Hohlkreuz
- Spannen Sie das Gesäß an
- Drücken Sie das Becken leicht nach vorne
- Die Schultern nicht nach vorn hängen lassen, den Brustkorb aufrichten

- Bei Sitzübungen ist ebenfalls die aufrechte Ausgangsposition des Oberkörpers Voraussetzung
- Den Bewegungsablauf langsam, dafür jedoch richtig ausführen
- Den Bewegungsfluss langsam und sanft, auf keinen Fall ruckartig vollziehen
- Dehnübungen langsam bis zur maximalen Streckung ausführen
- Solange bis ein "Ziehen" deutlich spürbar ist, dabei allerdings nicht schmerzhaft
- Ruhige Atmung während der Übungen beibehalten

Sie haben Schmerzen?
- Umgehend einen Arzt aufsuchen und mögliche Gesundheitsschäden ausschließen
- Bestehende Erkrankungen können vom Arzt am besten beurteilt und entsprechend gezielte REHA-Maßnahmen eingeleitet werden.