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Magen Bypass
OP
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Neben dem Magenband und dem Magenballon gibt
es auch die Möglichkeit des Magen-Bypass-Verfahren, um Gewicht
abzunehmen. Bei dieser Variante wird vom oberen Magen ein kleiner
Teil mit einer Dünndarmschlinge verbunden und auf diesem Wege
vom Restmagen getrennt. Dies führt zu einer Umgehung des natürlichen
Nahrungsweges (Restmagen, Dünndarmteile, Zwölffingerdarm)
und verspäteter Zuführung der Verdauungssäfte. Folglich
wird dadurch die Nahrungsaufnahme und Fettverdauung stark eingeschränkt.
Wie gefährlich ist die Magen-Bypass OP-Methode?
Hierbei ist anzumerken, dass der verkürzte Dünndarm zwar
zu der gewünschten Gewichtsreduzierung führt, jedoch auch
mit dem Risiko von Nebenwirkungen einhergeht.
Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus zwei Verfahren,
dem restriktivem und malabsorptivem. Die Indikation erfolgt bei
Adipositas-Patienten oder bei Patienten, die aufgrund der Aufnahme
von kalorienreichen Getränken bzw. Süßwaren keine
sinnvolle Anwendung erfahren konnten. Auch die Unverträglichkeit
des Magenbandes kann die Magen-Bypass Operation erforderlich machen.
Bei dieser Operation ist ausdrücklich
darauf hinzuweisen, dass es sich um eine sehr aufwändige und
anspruchsvolle Operation handelt, die zum einen ein relativ hohes
Komplikationsrisiko darstellt und zum anderen kaum rückgängig
zu machen ist.
Was ist nach der OP
zu beachten?
Nach erfolgtem Magen-Bypass ist der Patient zur Veränderung
seines Essverhaltens gezwungen. Wird dies nicht umgehend durchgeführt,
kommt es bei zu schneller und zu viel aufgenommener Nahrungsmenge
zu Erbrechen und Übelkeit. Werden zudem zu viele Süßigkeiten
und Getränke verzehrt, die sehr zuckerhaltig sind, kann es
zum so genannten "Dumping-Syndrom" kommen. Hierunter versteht
man eine Sturzentleerung von flüssiger und fester Nahrung vom
Magen in den Dünndarm mit einhergehend Folgen (Nahrungsverweigerung,
Essstörungen, Fehlverdauung, Nährstoffmangel).
Studien haben gezeigt dass Patienten, die einen Magen-Bypass erhalten
haben bis zu 75 Prozent ihres Körpergewichts reduzieren konnten.
So kann es bei sehr stark Übergewichtigen wieder zu einem langfristig
lebenswerten Alltag führen.
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