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Die Schmerztherapie unterscheidet zwischen akuten und chronischen
Schmerzen. Grundlegend dient der akute Schmerz als Warnfunktion
z.B. als Schutz vor Verletzungen.
Der Unterschied zum chronischen Schmerz besteht darin, dass hier
diese Funktion verloren gegangen ist. Vielmehr hat sich der Schmerz
über die Warnfunktion hinaus zu einer Krankheit verselbständigt.
Die Ursachen für diese Entwicklung können vielfältig
sein, z.B. degenerative Veränderungen, Unfall- oder Operationsfolgen,
fehlerhaft behandelte akute Schmerzen oder pathologische Streßreaktionen
des Körpers. Schmerzen sind nicht immer organisch bedingt.
Daher werden die althergebrachten schulmedizinischen Untersuchungen,
wie Röntgen, nicht zwangsläufig zum Diagnostikerfolg führen.
Muskelschmerzen ohne Funktionseinschränkungen sind ebenso existent
wie ein Bandscheibenvorfall, der nicht unbedingt als Ursache den
Kreuzschmerz haben muss. Bei der Behandlung von chronischen Schmerzen
ist bei dieser Therapie daher besonders wichtig, dass die biopsychosoziale
Situation des Patienten zu berücksichtigen ist.
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