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TADALAFIL






Tadalafil wird bei Impotenz angewendet. Patienten mit Herzkrankheiten kamen zuerst in den Genuss von Viagra® (Sildenafil) und entdeckten durch Zufall die Nebenwirkung einer verlängerten Erektion bei Sildenafil. Danach wurde das Arzneimittel von Pfizer sehr gut verkauft, aber als Viagra® und gegen Erektionsstörungen des Mannes. Jetzt gibt es zahlreiche andere ähnliche Mittel die kurz vor der Marktzulassung oder schon auf dem Markt erhältlich sind, wie z.B. das Tadalafil (Cialis® von Lilly).

Für Männer ab 50 Jahren ist die Impotenz ein wichtiges Frühwarnzeichen, da es zu Arteriosklerose oder Bluthochdruck führen kann. Impotenz kann aber auch psychische Gründe gerade auch im Alter von bis zu 35 Jahren haben. Zu einer Behandlung wird dringend geraten.
Zu der Substanzgruppe der selektiven Phosphodiesterasehemmer zählen Sildanafil (Viagra®) und Tadalafil (Cialis®). Das Medikament wirkt sich direkt auf die Durchblutung des Penis aus und wirkt nur bei sexuell erregten Männern. Die Lust wird nicht dadurch gesteigert. Während Sildanafil (Viagra®) eine Stunde bis zum Wirkungseintritt braucht, so sind es bei Tadalafil (Cialis®) 30 Minuten bis 12 Stunden vor einer sexuellen Aktivität. Der Wirkungszeitraum liegt hier bei 24 Stunden. Tadalafil soll nur für den Bedarfsfall eingenommen werden und hilft vor allem bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion bei Männern auch mit Diabetes Mellitus.
Täglich dürfen anfangs 10 mg und dann bis zu 20 mg eingenommen werden. Nur eine Tablette am Tag ist erlaubt, da die Halbwertszeit sehr lang ist.

Bei Patienten mit Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei schwerer Herzinsuffizienz, unkontrollierter Arrythmie, Hypotonie und instabiler Angina pectoris darf keine Viagra-Therapie erfolgen, wie auch bei Tadalafil (Cialis®). Die blutdrucksenkende Wirkung von Nitraten wird durch Tadalafil (Cialis®) wesentlich erhöht und verbietet somit die gleichzeitige Anwendung von Tadalafil und Nitraten in jeglicher Form. Bei Dauererektionen sollte sofort ärztlich abgeklärt werden, um Gewebsschäden und Potenzverlust zu vermeiden.
Oft auftretende Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schwindel, Verstopfung der Nase, Rückenschmerzen, Hautrötung mit Hitzegefühl, Augenentzündung und Dyspepsi.
Medikamente gegen Bakterien-, Viren- oder Pilzinfektionen und auch Grapefruitsaft steigern die Nebenwirkungen von Tadalalfil.