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NARATRIPTAN
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Migränepatienten verwenden oft Naratriptan. Das Mittel ist besonders für Patienten, die empfindlich auf Nebenwirkungen reagieren, geeignet, da Naratriptan fast keine Nebenwirkungen zeigt und die Wiederkehrkopfschmerzen bei 19 Prozent liegen.
Migräne-Kopfschmerz tritt periodisch in regelrechten Attacken mit starkem Halbseiten-Kopfschmerz auf.

Wie erfolgt die Anwendung?
Naratriptan wird mit 2,5 mg in Form von Tabletten dosiert, bei höherem Bedarf 5 mg. Das Mittel sollte beim Beginn der Kopfschmerzen eingenommen werden. Im Vergleich zu Sumatriptan fällt die kleinere Dosis von 2,5 mg in ihrer Wirksamkeit auch geringer aus, ansonsten sollte auf 5 mg erhöht werden und es wird eine gute Wirkung erreicht. Dauern die Kopfschmerzattacken 2 bis 3 Tage, so sind Kombinationen von 5 mg Naramig® und 500 mg Naproxen oder Arcoxia® 120 mg am besten geeignet.
Patienten, die das erste Mal Triptan-Behandlungen bekommen, wie auch junge empfindliche Personen, mit hoher Wiederkehrkopfschmerzrate und mittelschweren Attacken mit geringer Übelkeit und Erbrechen, sollten aufgrund der guten Verträglichkeit Naratriptan nehmen.

Wie sehen Risiken und Nebenwirkungen von Naratriptan aus?
Leichte Müdigkeit, ein Engegefühl im Bereich von Brust und Hals, Mißempfindungen im Bereich der Haut sind kaum spürbare Nebenwirkungen. Ein leichtes Schwindelgefühl und Schweregefühl in den Armen und Beinen, Übelkeit, Erbrechen, Unwohlsein, Hitzegefühl und Herzklopfen können vorkommen. Eine Behandlung sollte möglichst frühzeitig anfangen, da die Wirkung erst nach ca. 4 Stunden eintritt.
Kopfschmerzen, die mehr als 24 Stunden andauern, sollten von einem Arzt näher untersucht werden. Die gleichzeitige Einnahme von Naratriptan und Johanniskraut kann öfter zu Nebenwirkungen führen. Auch ähnliche Migräne-Präparate, die zur gleichen Zeit genommen werden, verstärken die Wirkung und verkrampfen die Herzkranzgefäße. Daher sollte zwischen den unterschiedlichen Medikamenten immer ein Zeitraum von 24 Stunden liegen. Bei Laktose-Intoleranz sollte das Medikament nicht verwendet werden, da es Laktose beinhaltet.
Patienten mit Herzinfarkt, Schlaganfall, stabiler und instabiler Herzenge, Herzenge durch Gefäßkrämpfe, Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Bluthochdruck, sowie bei zeitgleicher Einnahme von weiteren Migräne-Medikamenten, wie Ergotamin, dürfen Naratriptan nicht erhalten. Auch das Stillen soll nach dem Medikamentenkonsum 24 Stunden unterbrochen werden. Allergische Reaktionen sollten sofort dem Arzt oder Apotheker gemeldet werden.