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Durch einen Zufall wurde
Finasterid als Haarwuchsmittel erkannt. Anfangs wurde es bei der
gutartigen Prostatavergrößerung verwendet. Auch bei einer
80fachen Einnahmemenge des Finasterids traten kaum nennenswerte
Veränderungen der Häufigkeit von Nebenwirkungen auf. Auffällig
war zu ca. 2 % nur die erektile Dysfunktion.
Wirkung:
Finasterid ist ein Mittel gegen hormonbedingten Haarausfall bei
Männern. Eine vererbte Überempfindlichkeit der Haarwurzel
(Haarfollikel) gegen das männliche Sexualhormon Dihydrotestosteron
(DHT) tritt am meisten auf und nennt sich androgenetische Alopezie.
Durch Finasterid wird die Bildung von DHT aus dessen Vorstufe, dem
Testosteron, verhindert und somit kann keine Schädigung der
Haarfollikel erfolgen.
Die Anwendung und Nebenwirkungen
von Finasterid:
Finasterid sollte nur bei Männern mit androgenetischer Alopezie
(hormonell-erblicher Haarausfall) verwendet werden. Das Mittel stoppt
den Haarausfall und führt gleichzeitig zur Bildung von neuen
Haaren. Sichtbarer Erfolg setzt nach etwa einem Jahr ein. Einen
Nachweis, was die Behandlung der Geheimratsecken und dem Zurückweichen
des Haaransatzes angeht, gibt es noch nicht.Die Packungsgrößen
liegen bei 28 Filmtabletten und 98 Filmtabletten.
Achtung! Nichtanwendung von Finasterid bei Frauen (vor allem in
der Schwangerschaft und Stillzeit), sowie bei Kindern und Jugendlichen
unter 18 Jahren. Möglich sind allergische Reaktionen, die dann
sofort mit einem Arzt oder Apotheker abgeklärt werden sollten.
Oder es kann in wenigen Fällen zu Potenzstörungen oder
Verminderung des Sexualtriebs (Libido) kommen.
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