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Echinacea - eine Heilmedizin?
Der Purpursonnenhut (Echinacea purpureae) hat immunmodulatorische
Wirkung. Der Ursprung liegt in Nordamerika. Das auf dem Markt existierende
Echinacin® von Dr. Gerhard Madaus enthält nur den Presssaft
der Pflanze sowie Alkohol oder den Konservierungsstoff Paraben.
Wirkung:
Immunmodulatoren regen das Immunsystem an und sollten bereits vorbeugend
angewendet werden. Das gestärkte Immunsystem sorgt dann für
die Abwehr von Erkältungskrankheiten, Harnwegsinfekten und
oberflächlichen Wunden. Echinacea wirkt vor allem bei wiederkehrenden
Infekten in den Atemwegen und in den ableitenden Harnwegen unterstützend
und hilft bei schwer heilenden oberflächlichen Wunden.
Einnahmeverbot:
Echinacea darf bei fortschreitenden Erkrankungen, wie z.B.: Rheuma,
Tuberkulose, HIV-Infektion, Multiple Sklerose und Leukämie
nicht angewendet werden. Auch in der Schwangerschaft sollte auf
Injektionen verzichtet werden. Bei Allergiebereitschaft gegen Korbblütler
sollte überhaupt keine Echinacea-Einnahme erfolgen.
Dosierung:
Halten Sie die Dosierhinweise und Dauer der Behandlung genau ein.
Unterdosierungen haben keine Wirkung und Überdosierungen rufen
Überreaktionen wie u. a. Schüttelfrost, Erbrechen, Übelkeit
und kurzzeitiges Fieber hervor.
Wenden Sie Echinacea-Injektionen nie länger als 3 Wochen an
(bei Diabetiker verschlechtert sich evtl. die Stoffwechsellage).
Andere Echinaceaformen sollten nicht länger als 8 Wochen ohne
Unterbrechung verwendet werden, sonst kann es zu einer Immunschwäche
führen.
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