
Die Wechseljahre der Frau
Dies ist eine ganz natürliche Lebensphase der Frau. Hierbei handelt
es sich nicht um eine Erkrankung. Individuell hat jede Frau andere
Erfahrungen und Empfindungen innerhalb der Wechseljahre (Lat.: Klimakterium).
Der eine Teil der weiblichen Bevölkerung sieht hierin einfach
einen neuen Lebensabschnitt und nimmt eventuelle Komplikationen als
Lebenserfahunf hin. Der andere Teil reagiert leidend darunter und
sucht ärztlichen Rat.
Welche Symptome treten auf?
Eine Definition ist hier nicht allgemeingültig. Folgende Symptome
werden oftmals berichtet:
- Hitzewallungen
- Vermehrte Schweißausscheidungen
- Schwindel
Welche Phasen können hier unterschieden
werden?
Rund um das 50. Lebensjahr beginnt die reduzierte Produktion von
Geschlechtshormonen (Östrogene). Die ist der Beginn von verschiedenen
Veränderungen:
- Blutungsunregelmäßigkeiten
- Typische Hitzewallungen, Herzrasen
- Stimmungsschwankungen
- Gesteigerte Nervosität
- Osteoporose
- Blutdruckanstieg.
Können Medikamente die Nebenwirkungen
eindämmen?
Oftmals werden Hormonpräparate verschrieben, vor allem zur
Verbesserung der entstehenden Hitzewallungen und Schweißausbrüche.
Früher wurde die Hormonersatztherapie (HRT) mit Unterstützung
von Östrogen-Gestagen-Präparaten verordnet. Dieses routinemäßige
Verfahren wird heute wegen der Nebenwirkungen nur bei regelmäßigen
Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt empfohlen. Weitere Hilfen
sind pflanzliche Präparate und eine teils grundlegende Lebensstiländerung
zur Linderung der "Nebenwirkungen".