
Was ist Rheumatoide Arthritis?
Diese Fachbezeichnung steht für Rheuma.
An rheumatischen Erkrankungen leiden
in Deutschland viele Menschen. Hierbei unterscheidet man eine degenerative
und die entzündliche Rheumaerkrankung. Wobei die häufigere
Rheumaform die entzündliche ist (rheumatoide).
Was passiert im Körper?
Hierbei handelt es sich um einen Angriff des eigenen Körpers,
das Immunsystem, also die körpereigene Abwehr geht zerstörerisch
gegen die eigenen Gelenke und Gewebe an. Die Krankheit tritt bei
Frauen häufiger auf als bei Männern.
Was ist die Ursache von Rheumatoide
Arthritis?
Eine vollständige Klärung der Ursache ist nicht vollständig
geklärt. Zusammenhänge mit genetischen Faktoren können
jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Welche Symptome treten auf?
- Nächtliche und morgendliche Fingergelenksschmerzen
- Anhaltende Morgensteifigkeit der betroffenen Gelenke
- Folgebefall weiterer Gelenke mit diesen Symptomen
- Gelenksverformungen
- Organbeteiligungen treten dabei seltener auf
Wie wird die Krankheit diagnostiziert?
In die Diagnose wird die gesamte Krankengeschichte des Patienten,
weitere Röntgenaufnahmen der Hände und Füße
und ein umfassendes Blutbild einbezogen. Hierbei ist der frühzeitige
Behandlungsbeginn einer passenden Therapie ausschlaggebend. Verabreicht
werden die so genannten Basismedikamente, oftmals in Kombination
mit weiteren entzündungshemmenden Medikamenten. Darüber
hinaus begleiten Physiotherapie, Ergotherapie, Krankengymnastik
und auch chirurgische Therapien die Behandlung.