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PROSTATAKREBS
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Prostatakrebs



Was genau ist Prostatakrebs?
Hierbei ist das Karzinom der Prostata (Vorsteherdrüse) von einer Krebserkrankung betroffen. Dies ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes.

Kann man den Krebs frühzeitig erkennen?
Beim Prostatakrebs ist eine Früherkennung sehr schwierig, da es erst bei der fortgeschrittenen Erkrankung zu Beschwerden kommt. Prophylaktische Früherkennungsuntersuchungen beim Arzt können jedoch eine frühzeitige Entdeckung ermöglichen und den Heilungsprozess mitunter im frühzeitigen Stadium einleiten. Zunächst wird eine Tastuntersuchung durchgeführt, zur Bestätigung wird durch Feinnadelbiopsie eine Gewebeprobe entnommen.

Wie erfolgt die Therapie?
Nach Art und Stadium des Krebstumors unter Einbeziehung der individuellen Bedürfnisse des Patienten gibt es mehrere therapeutische Möglichkeiten. Im Frühstadium stehen die Seed-Implantation (minimalinvasive Einbringung von radioaktiven Jod 125-Strahlern in die Prostata), die Entfernung des Tumors mittels Operation und Bestrahlung zur Auswahl.

Wie ist die Ausbreitung von Prostatakrebs zu beurteilen?
Bei Diagnosestellung haben bereits 33% der Patienten eine Streuung des Tumors (eine sogenannte Metastasierung) auf andere Organe. Auch ab diesem Zeitpunkt ist die Krankheit behandelbar, jedoch nicht mehr heilbar. Hier wird dann eine Strahlen-, Chemo- oder Hormontherapie eingesetzt, um die Ausbreitung des Krebses zu verzögern. Besser sieht es mit der Heilung aus, wenn die Metastasen noch nicht verbreitet sind und eine Krebsausbreitung auf die Prostata noch beschränkt ist.