
Was versteht man unter Parkinson?
Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung, die das zentrale Nervensystem
betrifft. Hierbei sind hauptsächlich Bewegungsabläufe betroffen,
die gestört sind.
Die Krankheit betrifft hauptsächlich ältere Menschen ab
55 - 65. Lebensjahr, dabei sind Frauen und Männer gleich häufig
betroffen.
Die Häufigkeit der Erkrankung
nimmt mit dem Lebensalter stetig zu.
Die Parkinson Krankheit ist eine der
häufigsten neurologischen Erkrankungen, die in folgenden Altersguppen
auftritt:
- über 60-Jährige = ~ 1% Betroffene
- über 70-Jährige = ~ 2% Betroffene
- über 80-Jährige = ~ 3% Betroffene
- Gesamtbevölkerung = ~ 0,15% Betroffene
Wie ist der Krankheitsverlauf?
Der fortschreitende Verlust an dopaminhaltigen Nervenzellen im Gehirn
ist charakteristisch. Dies betrifft vor allem die Region im Mittelhirn
(Substantia Nigra). Hier befinden sich die Nervenzellen, die den
Botenstoff Dopamin bilden, der eine Vorläufersubstanz der Hormone
Adrenalin und Noradrenalin darstellt. Striatum und Substantia Nigra
sind an der Koordination von Bewegungsabläufen beteiligt, die
über Dopamin weitergeleitet werden. Ein Dopaminmangel führt
zu einer Beeinträchtigung von Nervenzellen, die die Bewegungsabläufe
beeinträchtigen. Die Verlangsamung aller Bewegungen geht von
Bewegungsarmut bis hin zur völligen Bewegungslosigkeit.
Wie gestaltet sich eine Behandlung?
Die Parkinson Krankheit kann über mehrere Jahre mit Medikamenten
erfolgreich behandelt werden. Diese Therapie bei jedem Patienten
individuell durch Logopädie, Physiotherapie und Ergotherapie
ergänzt. Hierzu gehören in einzelnen Fällen auch
chirurgische Maßnahmen.
Die Therapie mit Arzneimitteln nimmt durch medizinische Fortschritte
immer komplexere Ausmaße an. Eine Heilung der Parkinson Kranheit
gibt es jedoch noch nicht.
Welche Medikamente werden verabreicht?
Das Medikament "L-Dopa" (Vorstufe von Dopamin) ist als
Information für den Behandlungserfolg richtungsweisend.
Welche Untersuchungen werden durchgeführt?
- Zum Ausschluss anderer Hirnerkrankungen CCT (Schädel-Computertomogramm)
- MRT (Magnet-Resonanz-Tomogramm)
- Spezielle Verfahren aus der Nuklearmedizin (PET und SPECT); jedoch
sehr kostenintensiv