
Migräne geht in ca. 20% der Fälle mit einer Aura einher
(klassische Migräne), d.h. vor dem Migränekopfschmerz treten
Gesichtsfeldausfälle (Flimmerskotome), Sehstörungen, Störungen
des Geruchsempfindens oder andere neurologische Ausfälle auf.
Erst nach Abklingen der Auraerscheinungen, die meist circa 10 - 30
Minuten dauern, kommt es dann zum Kopfschmerz, der langsam beginnt
und zunehmend stärker wird.
Eine Migräne
mit besondes augeprägter Auraphase (> 60 min) wird auch
Migräne mit prolongierter Aura oder hemiplegische Miräne
genannt. In
seltenen Fällen gibt es Migräneformen ohne Kopfschmerzen,
d.h. es treten nur neurologische Ausfälle auf, insbesondere
Sehstörungen (Migräneaura ohne Kopfschmerz).
Die Mehrzahl
der Migräneanfälle findet aber ohne vorhergehende Aura
statt (Migräne ohne Aura).Weitere
Sonderformen der Migräne sind die basilare Migräne, die
ophthalmologische Migräne und die retinale Migräne.
In anderen Fällen
folgen den einseitigen sehr starken Kopfschmerzen Einschränkungen
der Sehfähigkeit und des Gleichgewichtssinnes welche bis zum
Abklingen des Anfalls bleiben. Dies birgt die Gefahr von Stürzen
und verbietet eine Teilnahme am Straßenverkehr. Eine vorherige
Aura ist nicht vorhanden.
Die Migräne
ist vom sog. Spannungskopfschmerz und vom Clusterkopfschmerz zu
unterscheiden.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Migr%C3%A4ne
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