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Durchfall
Durchfall liegt dann vor, wenn drei oder mehr wässrige oder
breiige Stühle täglich vorkommen. Schadstoffe und Keime
werden so aus dem Körper ausgeschüttet. Flüssigkeits-
und Mineralsalzverlust entsteht und kann gefährlich werden.
Entstehung:
Bei Magen- und Darminfektionen, Nahrungsmittelallergien, Vergiftungen,
Stress und Alkoholmissbrauch u. a. kann Durchfall entstehen.
Wie verhalte ich mich?
Bei normalem Durchfall sollten Sie mindestens 2,5 Liter Wasser oder
schwarzen Tee trinken und spezielle Elektrolytpräparate nehmen.
Für Säuglinge und Kleinkinder sind vor allem Thymian-,
Kamillen-, Kümmel- und Malventee sinnvoll. Nehmen
Sie bei starken Durchfällen erst einmal kein Essen mehr zu
sich. Erst ab dem 2. oder 3. Tag können Sie langsam mit Schonkost
(Zwieback, Brühe usw.) anfangen. Säuglinge erhalten dann
eine spezielle Heilnahrung. Danach
können Sie geriebenen Apfel, Banane, Reis und Karotten, Tabletten
mit Gerbstoffen zu sich nehmen.
Achtung:
Verzichten Sie bei einer Durchfallerkrankung auf Milchprodukte,
Kaffee und alkoholische Getränke.
Wann zum Arzt?
Bei Säuglingen, Kindern und geschwächten älteren
Menschen sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Ebenso wenn der Durchfall länger als 2 Tage anhält, Blut,
Eiter oder Schleim im Stuhl ist oder zusätzlich Fieber, Schmerzen
und Abgeschlagenheit auftritt.
Vorbeugung:
Besonders wichtig ist eine ausreichende Hygiene. Essen Sie keine
rohen oder weich gekochten Eier, kein halbrohes oder rohes Fleisch,
keine ungewaschenen Salate und Obst.
In heißen fremden Ländern sollten Sie nur gekochte und
geschälte Nahrung, sowie abgekochtes Wasser (Zähneputzen)
zu sich nehmen und auf Eis und Salat verzichten.
Impfungen gegen Typhus und Cholera sind eine sinnvolle Vorbeugung.
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