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Cholesterin ist ein Stoff im Körper, der als
Baustein in der Zellmembran auftritt und bei der Herstellung von Gallensäure
und Vitamin D gebraucht wird. Es ist in allen Nahrungsmitteln tierischen
Ursprungs enthalten, wird aber auch vom Körper selbst gebildet.
Um durch das Blut transportiert zu werden, benötigt Cholesterin
die Trägersubstanzen LDL (low density lipoprotein) und HDL (high
density lipoprotein). LDL bringt das Cholsterin zu den Organen, HDL
bringt es zur Leber, wo es wieder abgebaut werden kann.
Bei Menschen unter 20 Jahren ist ein Cholesterinwert von bis zu 170
mg/dl normal, bei 20 bis 30jährigen ein Wert von bis zu 200mg/dl
und bei 30 bis 40jährigen bis zu 220mg/dl. Ab einem Alter von
40 Jahren kann der Wert bis zu 240mg/dl betragen. Weicht der Wert
langfristig davon ab, ist es durchaus nötig, zu handeln. Bei
zu niedrigen Werten liegt die Ursache im eigenen Körper, zu hohe
Werte können unter anderem auch die Folge falscher Ernährung
sein.
Der Körper selbst produziert täglich etwa 1000 bis 1500
mg Cholesterin, über die Nahrung werden im Durchschnitt 200 bis
800mg aufgenommen, jedoch reicht die vom Körper selbst produzierte
Menge im Allgemeinen völlig aus. Für Vegetarier an sich
besteht daher keinerlei Risiko einen Mangel an Cholesterin zu entwickeln.
Menschen mit zu hohen Cholesterinwerten wird daher oft empfohlen,
sich vegetarisch zu ernähren.
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