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Veganismus bzw. vegane Ernährung bezeichnet
eine Lebensweise, die auf den Verzehr tierischer Produkte vollkommen
verzichtet und sich hierin vom weitaus populäreren Vegetarismus
unterscheidet.
Der Verzicht auf Milchprodukte und
Eihaltiges würde ohne Ausgleich selbstverständlich zu
Mangelerscheinungen führen (weniger durch zu geringe Aufnahme
als durch verminderte Speicherfähigkeit im Körper), so
dass ein Ersetzen durch andere, rein pflanzliche Substanzen dringend
notwendig ist. So muss dafür gesorgt werden, dass der Körper
ausreichend mit Proteinen, Vitamin D und B12, Omega-3-Fettsäure,
Kalzium, Eisen und Zink versorgt wird.
Hierfür gibt es in Reformhäusern,
Bioläden und auf vegane Produkte spezialisierten Geschäften
vielfältige Ausweichprodukte (Sojamilch, Tofu, Seitan, Tempeh
u. ä.) und Nahrungsergänzungsprodukte. Trotzdem sind regelmäßige
ärztliche Kontrollen angeraten.
Die Deutsche Gesellschaft für
Ernährung rät grundsätzlich von veganer Ernährung
ab, dennoch scheint die Verbreitung einer solchen und vor allem
ihre Präsenz in der Öffentlichkeit zuzunehmen, da die
eng verknüpfte Tierrechtsbewegung wächst und so die Bereitschaft
vor allem junger Menschen steigt. Am stärksten verbreitet ist
Veganismus in linken Subkulturen.
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