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Die Wurzeln der makrobiotischen Ernährung liegen in den Klostern
der Zen-Buddhisten. Schon vor Jahrzehnten ist der Trend in die westliche
Welt hinübergeschwappt: Eine Hochzeit erfuhr die Ernährungsphilosophie
in den Siebzigern und Achtzigern.
Die Reichweite
der Auswirkung makrobiotischer Ernährung ist sehr umstritten.
Fest steht, dass makrobiotische Ernährung in der Reinform mit
all ihren harten Vorschriften nirgendwo mehr Einzug hält. Diese
Vorschriften besagen unter anderem, dass die Nahrungsvielfalt mit
der Zeit immer mehr eingeschränkt werden soll, bis nur noch
Getreide auf dem Menü steht.
Trotzdem sind die Richtlinien heutzutage noch immer hart; in der
Küche ist äußerste Genauigkeit bei der Zubereitung
der Speisen geboten. Befürworter
sehen in makrobiotischer Ernährung eine Hoffnung für an
Aids erkrankte Menschen, versprechen Linderung bei Allergien und
eine besondere krebsvorbeugende Wirkung. In
den Vereinigten Staaten ist es verboten, sich makrobiotisch zu ernähren,
nachdem es zu mehreren Todesfällen in Zusammenhang mit makrobiotischer
Ernährung kam. Auch hierzulande wird von den meisten Experten
entschieden davon abgeraten.
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