|

In Mitteleuropa sollen es insgesamt 45 verschiedene Brennnesselarten
sein, die da wild in der Natur herumwuchern und zwischen zehn und
250 Zentimetern groß sind. Allgemein gilt die Brennnessel
als lästig auf Wanderschaft, in der Naturheilkunde nimmt sie
jedoch einen Ehrenplatz an der Spitze der Heilkräuter ein.
Dort nämlich soll sie gleich eine ganze Reihe von Beschwerden
lindern: Anhänger der Pflanze empfehlen Brennnessel gegen Harnwegserkrankungen,
Rheumatismus und Gicht und unterstreichen ihre stoffwechselfördernde,
blutreinigende und haarwuchsfördernde Wirkung. Sicher ist,
dass Brennnessel beispielsweise ätherische Öle, Vitamin
A und C, Magnesium, Eisen, Histamin und Serotonin enthält,
so dass eine harntreibende, blutbildende und blutreinigende Wirkung
belegt ist.
Auf jeden Fall schmecken Brennnessel in der Küche und lassen
sich ähnlich wie Spinat zubereiten, ganz junge Pflanzen eignen
sich sogar für den Salat. Die Härchen werden unwirksam
gemacht, indem man die Pflanze kurz in heißes Wasser taucht.
|