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Die Gefahren von vielen Diäten
werden immer wieder in der Presse behandelt. Dies immer öfter,
weil Krankheiten wie Bulimie und Magersucht immer präsenter
sind. Das übertriebene Schönheitsideal ist zwar die Antriebsfeder
des Ganzen, jedoch sind Diäten hier als unterstützende
Maßnahme auch Bestandteil des Übels. Die Durchführung
von Diäten bringt langfristig nichts, wenn keine Ernährungsumstellung
mit einbezogen wird.
Diäten können aber auch gesundheitsschädlich sein.
So können Nierenschäden auch eine negative Folge sein,
wenn die Diät über einen längeren Zeitraum durchgeführt
wird. Dies kommt daher, weil dem Körper nun Nährstoffe
und Lebensmittel vorenthalten werden, die er sonst aus dem Reservoir
abrufen konnte. Da die meisten Diäten überwiegend einseitig
aufgebaut sind, wird der tägliche Bedarf an Nährstoffen
und Mineralien oft vernachlässigt. Der Körper nimmt also
zwangsweise eine veränderte Nahrungsaufnahme an. Hierbei wird
neben Fett- auch Muskelgewebe verbrannt. Dies hat aber eine negative
Kreislaufwirkung, denn wenn die Muskelmasse verbannt wird, kann
nicht mehr so viel Fett zu verbrannt werden, weil gerade die Muskelmasse
für die Fettverbrennung benötigt wird. Die Folge ist dass
viele Diäten nicht zu einer Gewichtsabnahme führen, sondern
zum Abbau von Muskelzellen.
Nach der Diät kommt meistens der normale Alltag mit den geliebten
Essgewohnheiten. Somit wird wieder genauso viel gegessen wie zuvor.
Nun stellt sich der Körper erneut um, hat jedoch gelernt dass
es auch zu einer verringerten Nahrungszufuhr kommen kann. Das führt
dann dazu, dass Fettdepots angelegt werden. Man spricht dann von
dem JoJo-Effekt, da nun eine Gewichtszunahme nach der Diät
die Folge ist. Eine Diät ohne Umstellung der Ernährung
ist nicht der richtige Weg, um auch dauerhaft Gewicht verlieren
zu können.
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