
Glyxdiät
- was verbirgt sich dahinter?
Nehmen wir die Bezeichnung mal auseinander, zum einen "Glyx",
zum anderen "Diät". Was eine Diät ist, sollte
jedem klar sein, daher gehen wir hierauf man nicht länger ein
*ggg*. Hinter "Glyx" hingegen steht ein glykämischer
Index. Dies sagt etwas über den Grad der Produktionsanregung
innerhalb des Körpers, hier in der Bauchspeicheldrüse aus,
die angeleitet wird Insulin zu produzieren, ausgelöst durch die
Zufuhr eines bestimmten Lebensmittels. Wird Insulin in erhöhtem
Maße produziert, so wird dem menschlichen Körper der Abbau
von eingelagertem Fett enorm erschwert. Ein erhöhter Insulinspiegel
hat somit negative Auswirkungen auf eine Diät, sportliche Aktivität
und damit einhergehend auf den Abbau von Fettzellen.
Was aber ist nun genau der Glyx-Index?
Das Lebensmittel wird hier in eine Skala eingeteilt, die 120 Punkte
umfasst. Auf diese art und Weise lässt sich das "gute"
Lebensmittel von dem schlechten Lebensmitten unterscheiden. Alle
Gemüse- und Obstsorten haben zum Beispiel einen niedrigen Wert
und sind daher gesundheitlich unbedenklich. Hierbei ist natürlich
wiederum zu beachten dass es nicht zu einer einseitigen Ernährung
kommt. Zu den guten Nahrungsmitteln gehören des Weiteren zum
Beispiel Vollkornprodukte, Fisch und auch Fleisch. Auf der negativen
Seite befinden sich, man hätte es nicht ohne weiteres geahnt,
Kartoffelprodukte. Nehmen sie also vermehrt positive Produkte auf,
hat das auf Ihre Gesundheit keine negativen Auswirkungen, weil der
Blutglucosewert sehr niedrig ist.
Ist es so einfach mit der Glyxdiät?
Einzubeziehen in die Glyxdiät ist nicht nur der Glyx bzw. der
dazugehöhrige Index, sondern auch die damit verbundenen Kohlenhydratwerte
der Nahrung. So ist der Verzehr von Eierprodukten oder Gemüse
auch mit der Zubereitung abhängig und verwendete Beilagen.
Da es eine große Kombinationsvielfalt bei
a) Lebensmitteln
b) Beilagen
c) Zubereitungsart von a) und b) gibt
kann eine Ernährung nach dem glykämischer Index und somit
nach einem bestimmten Schema nicht zielführend sein. Eine einfache
Richtschnur kann gar nicht erstellt werden, weil die Variationen
so unterschiedlich sind. Zudem, bedenken Sie dabei dass bei einem
Restaurantbesuch ja eigentlich ein Blick in die Küche notwendig
wäre. Als Fazit lässt sich daher sagen dass eine Beachtung
von fettreduzierten Lebensmitteln, inklusiver fettreduzierter Zubereitung,
eine grobe erfolgreiche Vorgehensweise darstellt. Wenn Ihr Bauch
nicht voll ist und sie sich noch gut bewegen können und nicht
nach dem letzten bissen satt in den Stuhl kippen haben sie sich
schon ganz gut ernährt. Allerdings gilt dies nicht wenn sie
sich nur jeweils von 100g Pommes Frites ernähren. Die oben
angeführten Informationen sollten sie dabei schon einfließen
lassen ;-)
Welches ist für mich die
passende Diät
?
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