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Was ist eine Enthaarungscreme?
Mit Hilfe von chemischen Enthaarungsmitteln (oftmals Thioglykolsäure)
wird die Struktur und Festigkeit des Keratins (Hauptbestandteil
des Haares) schwächt. So wird direkt unter der Hautoberfläche
die Haarsubstanz aufgelöst. Mit einem Kosmetiktuch können
die abgelösten Haare ganz einfach nach einer vorgegebenen Einwirkzeit
ohne Schmerzen abgerieben werden. Der Effekt ist zwar nach acht
bis zehn Tage schon wieder vergangen, jedoch die Methode sehr einfach.
Die gesamte Enthaarungsprozedur dauert mit 15 bis 20 nur geringfügig
länger als das Rasieren. Der Nachwuchs wirkt nicht so "stoppelig"
im Vergleich zur Rasur. Bei der Auswahl der Enthaarungscreme sollte
man auf die eigene Hautverträglichkeit achten. Eine überempfindliche
Haut kann auf die in der Creme enthaltenen chemischen Substanzen
sehr gereizt reagieren. Hier empfiehlt sich der Blick in Testzeitungen
wie Ökotest oder Stiftung Warentest. Handelt es sich um eine
Enthaarungscreme mit guter Hautverträglichkeit für die
vorhandenen Haarzonen, so kann diese flächendeckend dort angewendet
werden.
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