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Botox ist ein hochgiftiger Stoff aus dem Bakterium
Clostridium Botulinum. Eine schwere Nahrungsmittelvergiftung durch
Botox führt zu Muskellähmungen bishin zu Lähmung
der Atemorgane. Was in erster Linie schockiert, soll Hoffnung spenden.
Denn in stark verdünnter Form wird Botox in vielerlei Weise
eingesetzt. In den Achtzigern begann der Augenarzt Alan Scott, Botox
bei Patienten anzuwenden, deren Augen schielten. Mittlerweile kommt
Botox zum Beispiel auch bei der Behandlung von Spastiken, Krähenfüßen,
anderer muskulärer Erkrankungen und übermäßiger
Schweißbildung zum Einsatz. Die Ergebnisse sind scheinbar
überwältigend, doch der erzielte Effekt hält nur
drei Monate an. Außerdem sind die Behandlungen teuer und die
meisten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten nicht.
Seit 1992 behandelt man zum Beispiel auch Stirn- und Augenfalten,
sowie hängende Mundwinkel mit dem Gift aus dem Bakterium. In
Deutschland kommt die Anzahl der Botoxeingriffe in der plastischen
Chirurgie derzeit auf 700.000 pro Jahr.
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